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Ende Dezember 2026 deaktiviert Microsoft Basic Auth für SMTP AUTH in jedem Microsoft-365-Tenant.Was das bedeutet

Jeden Standort einmal umstellen, jeden Monat abrechnen.

Ein Agent im Netz jedes Kunden nimmt SMTP mit Benutzername und Passwort an und stellt über den Microsoft-365-Tenant genau dieses Kunden per OAuth2 zu. Alle Standorte sehen und verwalten Sie zentral in der Cloud.

Zwei Standorte sind kostenfrei, einer für Ihr eigenes Haus und einer zum Testen beim Kunden. Zahlungsdaten braucht es erst ab dem dritten, und dann wird für alle abgerechnet.

Stichtag

Ende Dez. 2026

Ende Dezember 2026 deaktiviert Microsoft Basic Auth für SMTP AUTH in bestehenden Microsoft-365-Tenants standardmäßig.

Betroffen

  • Multifunktionsdrucker und Scanner
  • ERP und Warenwirtschaft
  • Monitoring und Alarmierung
  • NAS und Backup

Geräte, die sich mit Benutzername und Passwort anmelden, bekommen dann einen Fehler statt einer Zustellung.

Marge pro Monat

Rechnen Sie es mit Ihren eigenen Zahlen nach

Zwei Angaben genügen. Einen Verkaufspreis schlagen wir nicht vor; welchen Preis Ihr Markt trägt, wissen Sie besser als wir.

Der Betrag, den Sie Ihrem Kunden berechnen.

Sobald beide Felder ausgefüllt sind, steht das Ergebnis hier.

Ihr Einkauf pro Monat

was Sie an Mailwerk zahlen

Ihr Umsatz pro Monat

was Ihre Kunden Ihnen zahlen

Ihr Deckungsbeitrag pro Monat

beide Felder ausfüllen

Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) berechnen wir keine Umsatzsteuer. Der genannte Betrag ist damit auch der Betrag auf der Rechnung.

Mengenpreis: ab 50 Standorten kosten alle Standorte 8 €, ab 200 alle 6 €.
StandortePro Standort und Monat
1 bis 4910,00 €
50 bis 1998,00 €
200 und mehr6,00 €

Monatlich abgerechnet, monatlich kündbar, pro Standort. Zwei Standorte sind kostenfrei; ab dem dritten wird für alle abgerechnet.

Diese Staffel ist Ihr Einkaufspreis. Was Ihr Kunde zahlt, steht in Ihrem Angebot und nicht in unserer Preisliste.

Einrichtung

Wie ein Standort dazukommt

Drei Schritte pro Standort. Kunden und Standorte legen Sie in der Cloud an, Agenten nehmen Sie dort auf; der Mailweg vom Gerät bis Microsoft 365 läuft danach ohne Sie.

  1. Kunde und Standort anlegen

    In der Plattform legen Sie den Kunden an und darunter jeden Standort, der einen Agenten bekommt. Der Kunde bringt seinen eigenen Microsoft-365-Tenant mit: eine App-Registrierung dort, mit den Anwendungsberechtigungen Mail.Send und Mail.ReadWrite, beschränkt auf das Postfach, das senden soll. Der Standort ist auch die Einheit, die abgerechnet wird.

  2. Agenten installieren und aufnehmen

    Mailwerk Relay ist ein einzelnes Programm ohne weitere Abhängigkeiten, auf einem Rechner oder Server im Netz des Kunden. Beim ersten Start meldet es sich mit einem Registrierungsschlüssel an seinem Standort an, legt seine Daten in einem eigenen Verzeichnis ab und erzeugt ein Zertifikat für seinen Hostnamen, seine LAN-Adressen und Loopback. Geräte, die Zertifikate prüfen, brauchen dieses Zertifikat importiert, oder Sie hinterlegen Ihr eigenes.

  3. Gerät umstellen

    Im Gerät die Serveradresse auf den Agenten setzen und die lokalen Zugangsdaten eintragen, Port 587 mit STARTTLS oder 465 mit implizitem TLS. Welche Absenderadresse im Gerät steht, ist dabei egal: Der Agent setzt die Adresse des Logins ein, damit ein falsch konfiguriertes oder übernommenes Gerät nicht als jemand anderes senden kann.

Weg einer Nachricht

Netz des Kunden

Gerät

SMTP :587 / :465Benutzer und Passwort

Mailwerk Relay

nimmt SMTP anliefert weiter

Tenant des Kunden

Microsoft 365

Anmeldung: OAuth2Übergabe: Graph API

Empfänger

Postfachbeliebiger MX
Im Netz des Kunden übergibt das Gerät die Nachricht per SMTP an Mailwerk Relay. Von dort baut der Agent eine ausgehende HTTPS-Verbindung auf, meldet sich per OAuth2 am Microsoft-365-Tenant dieses Kunden an und übergibt die Nachricht an die Microsoft-Graph-API. Microsoft 365 stellt sie dem Empfänger zu. Keine Nachricht erreicht Infrastruktur von Mailwerk.

Keine E-Mail verlässt das Netz Ihres Kunden in unsere Richtung.

In der Cloud

Was Sie über alle Kunden hinweg sehen

Eine Ansicht für alle Kunden, alle Standorte und alle Agenten, statt dreißig lokaler Oberflächen mit dreißig Logins.

  • Ein Bestand statt vieler Einzelfälle

    Jeder Kunde, jeder Standort, jeder Agent und sein Zustand in einer Liste. Ohne sie liegt dieselbe Information in so vielen Exchange Admin Centern, wie Sie Kunden haben, und niemand sieht sie zusammen.

  • Der Fehler kommt vor dem Anruf

    Wenn ein Agent nicht mehr zustellt oder ein Tenant seine Berechtigung verliert, läuft das bei Ihnen auf und nicht beim Kunden. Ein Scanner, der seit Dienstag nichts mehr verschickt, ist sonst ein Ticket am Donnerstag.

  • Belege, die Sie dem Kunden zeigen können

    Was ein Standort im Monat verschickt hat, was fehlgeschlagen ist und woran. Wer eine Position auf seiner Rechnung erklären muss, braucht diese Zahlen, und ohne diese Ansicht hat sie niemand.

  • Die Zustellung hängt nicht an uns

    Der Agent stellt aus eigener Kraft zu. Endet die Abrechnung für einen Standort oder bricht die Verbindung zur Plattform ab, entfallen die Fernwartung und die Aufnahme neuer Standorte; zugestellt wird weiter. Ein Streit über eine Rechnung zwischen Ihnen und uns darf die Alarmmails Ihres Kunden nicht abschalten.

Abgrenzung

Warum nicht der kostenlose Connector von Microsoft?

Microsoft hat für genau diesen Fall eine eigene Antwort, und sie kostet nichts: einen eingehenden Connector in Exchange Online, der das Gerät an einer festen öffentlichen IP-Adresse oder an einem Zertifikat erkennt. Wir halten es für falsch, so zu tun, als gäbe es das nicht. Für einen einzelnen Kunden mit fester öffentlicher IP-Adresse ist er die richtige Antwort.

KriteriumConnector von MicrosoftMailwerk
KostenKostenlos, im Abonnement von Microsoft 365 enthalten.10 € pro Standort und Monat bei 1 bis 49 Standorten, 8 € ab 50, 6 € ab 200.
VoraussetzungPro Kunde eine feste öffentliche IP-Adresse, die dieser Kunde mit keiner anderen Organisation teilt, oder ein Zertifikat auf jedem Gerät. Dynamische Adressen unterstützt Microsoft für diesen Weg nicht, und genau die haben die Anschlüsse in Filialen und kleinen Betrieben meistens.Keine feste Adresse und kein Zertifikat auf dem Gerät. Der Agent meldet sich per OAuth2 selbst bei Microsoft an; welche öffentliche Adresse der Anschluss gerade hat, spielt keine Rolle. Was es stattdessen braucht: eine App-Registrierung im Tenant des Kunden und einen Rechner im Netz, auf dem der Agent läuft.
Weg der NachrichtVom Gerät direkt an Exchange Online.Vom Gerät an den Agenten im Netz des Kunden, von dort an Exchange Online. In beiden Fällen endet die Nachricht im Tenant dieses Kunden.
VerwaltungPro Tenant, im Exchange Admin Center des jeweiligen Kunden. Jeder Kunde wird einzeln eingerichtet, und keine dieser Einrichtungen ist von irgendwo anders aus sichtbar.Zentral für alle Kunden, in einem Konto. Am Agenten selbst gibt es weiterhin eine lokale Oberfläche, gebraucht wird sie im Alltag nicht.
Wenn etwas ausfälltNichts meldet Ihnen, dass ein Connector nicht mehr greift. Sie erfahren es vom Kunden.Der Agent behält die Nachricht in seiner Warteschlange, versucht es erneut und schreibt seine Protokolle vor Ort. Der Ausfall läuft zentral bei Ihnen auf, nicht erst beim Anruf des Kunden.

Hat ein Standort eine feste öffentliche IP-Adresse, nehmen Sie den Connector von Microsoft. Er kostet nichts, er kommt vom Hersteller, und Sie brauchen uns dafür nicht. Über dreißig Kunden mit wechselnden Adressen hinweg, deren Geräte auch nach draußen verschicken, ist es eine andere Rechnung: dreißig Einrichtungen an dreißig Orten, keine gemeinsame Ansicht und kein Signal, wenn eine davon aufhört zu funktionieren. Dafür ist Mailwerk gedacht.

Diese Tabelle stellt zwei Wege nebeneinander, in der Praxis gibt es fünf. Ein Firmware-Update auf OAuth, High Volume Email von Microsoft für Geräte, die nur an Empfänger im eigenen Tenant schicken, und ein neues Gerät kommen je nach Anschluss, Empfängern und Modell genauso in Frage. Welcher wann der richtige ist, steht im Leitfaden zur Basic-Auth-Abschaltung.

Datenlage

Wo die Daten liegen

Eingesetzte Dienstleister

Ein Auftragsverarbeiter, mehr nicht: Hetzner (Server und Hosting, Deutschland). Kein Anbieter außerhalb der EU ist beteiligt. Wer genau was verarbeitet, steht in der Datenschutzerklärung.

  • Hosting in Deutschland

    Diese Website und die Plattform dahinter laufen auf unserem eigenen Server in einem Rechenzentrum von Hetzner in Deutschland.

  • Diese Seite speichert nichts von Ihnen

    Es gibt hier kein Formular, keine Anmeldung und keine Datenbank. Außer den Server-Logdaten, die jeder Webserver schreibt, entsteht bei Ihrem Besuch kein Datensatz. Was Sie in der Cloud anlegen, ist davon getrennt und hat seine eigene Erklärung.

  • Keine Cookies, keine fremden Skripte

    Diese Seite setzt keine Cookies und lädt nichts von Servern Dritter nach. Auch der Rechner weiter oben rechnet im Browser und schickt nichts an uns. Deshalb steht hier auch kein Cookie-Banner. Sie können das in den Entwicklerwerkzeugen Ihres Browsers nachsehen, statt es uns zu glauben.

  • Die Mails Ihrer Kunden sind nicht Teil davon

    Die Cloud kennt Ihre Kunden, deren Standorte und die Abrechnung. Von den Nachrichten, die ein Agent im Netz eines Kunden zustellt, weiß sie nichts, weil keine davon bei ihr ankommt.

  • Die Daten Ihres Kunden bleiben bei Ihrem Kunden

    Der Agent hält seine Daten in einer SQLite-Datei auf der Maschine im Netz des Kunden: die Warteschlange, die lokalen Zugangsdaten der Geräte und sein Protokoll. In der Plattform stehen Ihre Kunden, deren Standorte und der Zustand der Agenten - kein Nachrichteninhalt, und Zugangsdaten nur verschlüsselt, in einer Form, die wir selbst nicht lesen können.

Fragen

Häufige Fragen

Was passiert mit meinen Kunden, wenn ich nicht mehr bezahle?

Ihr Kunde merkt davon nichts: Was zwischen Ihnen und uns strittig ist, darf die Alarmmails eines Endkunden nicht abschalten, und deshalb ist die Zustellung nicht daran gekoppelt. Was endet, sind die Fernwartung und die Aufnahme neuer Standorte. Abgerechnet wird monatlich und pro Standort, zum Monatsende kündbar: Verlieren Sie einen Kunden, beenden Sie diesen einen Standort und nicht einen Vertrag über alle. Die Preise stehen auf der Preisseite.

Was passiert mit den Mails meines Kunden, wenn der Agent oder die Leitung ausfällt?

Der Agent antwortet dem Gerät erst dann mit 250 OK, wenn die Nachricht mit einem fsync auf der Platte liegt und ihr Warteschlangeneintrag committet ist. Ab diesem Moment darf das Gerät seine Kopie löschen. Ist Microsoft 365 nicht erreichbar, bleibt die Nachricht in der Warteschlange und wird mit wachsenden Abständen erneut versucht; nach 24 Stunden ohne Erfolg wird sie aussortiert, und ihr Inhalt bleibt 30 Tage erhalten, damit sie sich nach Behebung der Ursache erneut senden lässt. Fehler werden mit dem Klartextgrund festgehalten, nicht nur mit einem Statuscode. Steht der Agent selbst, nimmt er nichts an: Das Gerät bekommt einen Verbindungsfehler und meldet ihn, wie es das bei jedem anderen SMTP-Server auch täte. Bereits angenommene Nachrichten laufen nach dem Neustart weiter. Nichts davon hängt an der Plattform.

Können Sie die E-Mails meiner Kunden sehen?

Nein, und nicht, weil wir es versprechen: Der Inhalt kommt bei uns nie an. Die Nachricht geht vom Gerät an den Agenten im selben Netz und von dort direkt in den Microsoft-365-Tenant des Kunden. Die Protokolle liegen als Dateien auf der Maschine, auf der der Agent läuft. Zur Plattform sollen Zustand, Zähler und Fehlermeldungen fließen, damit ein Ausfall bei Ihnen auffällt; der Nachrichteninhalt gehört nicht dazu und wird dafür auch nicht gebraucht.

Was bekommt mein Endkunde von Ihnen zu sehen?

Nichts, wenn Sie es nicht wollen. In der Plattform gibt es keine Konten für Endkunden; angemeldet sind Sie und Ihre Techniker. Berichte und Benachrichtigungen an den Kunden gehen unter Ihrem Namen und Ihrem Logo heraus, ebenso die lokale Oberfläche des Agenten.

Sind meine Kunden voneinander getrennt?

Ja, und die wichtigere Trennung liegt außerhalb der Plattform: Jedes Gerätelogin auf einem Agenten ist fest an genau eine App-Registrierung gebunden, und alles, was über dieses Login eingeliefert wird, geht in genau diesen einen Tenant. Ein Agent kann mehrere Registrierungen halten - üblich ist ein Agent je Standort mit den Zugangsdaten seines eigenen Kunden -, aber kein Login kann in einen anderen Tenant wechseln. Es gibt keinen gemeinsamen Postausgang, über den die Mails mehrerer Kunden liefen. In der Plattform hängt zusätzlich jeder Datensatz an genau einem Kunden unter Ihrem Konto.

Kann ich die Plattform auf eigener Hardware betreiben?

Ja, als eigene Installation für ein einzelnes Systemhaus, ohne gemeinsamen Betrieb mit anderen. Abgerechnet wird das nicht pro Standort, sondern pro Partner: jährlich im Voraus und zu einem Preis, den wir mit Ihnen besprechen. Was dabei zu klären ist, hängt an Ihrer Umgebung, deshalb steht dafür keine Zahl auf der Preisseite.

Was passiert Ende Dezember 2026 genau?

Microsoft deaktiviert Basic Authentication für SMTP AUTH in bestehenden Microsoft-365-Tenants standardmäßig. Ein Administrator kann sie danach zunächst wieder einschalten; die Umstellung ist eine geänderte Voreinstellung und noch kein Entzug der Funktion. In Tenants, die danach neu angelegt werden, ist diese Anmeldeart standardmäßig nicht verfügbar. Den endgültigen Termin für die Entfernung will Microsoft in der zweiten Jahreshälfte 2027 ankündigen; bekannt ist er heute nicht. Die harte Frist liegt damit später, als der Ton vieler Beiträge vermuten lässt - die Arbeit über dreißig Standorte hinweg bleibt trotzdem dieselbe. Alle Daten und was daraus folgt, stehen in der Übersicht zur Abschaltung.

Funktioniert das auch mit Google Workspace?

Nein. Zum ersten Release stellt Mailwerk ausschließlich über Microsoft 365 zu. Dort findet die Abschaltung statt, und dort liegen die Kundentenants, um die es geht. Google Workspace ist als späterer Schritt vorgesehen, gehört aber nicht zum ersten Release. Wenn Ihre Kunden überwiegend bei Google liegen, ist Mailwerk heute nichts für Sie.

Welche Berechtigungen braucht die App-Registrierung im Tenant meines Kunden?

Mail.Send und Mail.ReadWrite als Anwendungsberechtigungen, mit Administratorzustimmung, eine App-Registrierung pro Kundentenant. Mail.Send allein reicht nicht: Jeder Anhang, der groß genug für eine Upload-Session ist, wird als Entwurf angelegt, und einen Entwurf anzulegen erfordert Mail.ReadWrite. Bei Scans ist das der Normalfall. Tenantweit erteilt bedeutet Mail.ReadWrite Lese- und Schreibzugriff auf jedes Postfach dieses Kunden, was Sie nicht wollen: Beschränken Sie die Anwendung mit RBAC for Applications oder einer Application Access Policy auf genau das Postfach, das senden soll. Wie das geht, steht Schritt für Schritt in der Anleitung zur Entra-Einrichtung.

Loslegen

Zwei Standorte kostenfrei, ohne Zahlungsdaten

Kunden anlegen, Agenten ausrollen, Gerät umstellen. Zwei Standorte sind kostenfrei: einer für Ihr eigenes Haus, einer zum Testen beim Kunden. Ab dem dritten wird abgerechnet, für alle Standorte, monatlich und monatlich kündbar.